Abschiednahme im Wandel der Zeit

.Das Ende des Lebens wurde in den meisten menschlichen Kulturen mit einem Ritual oder einer Feier beschlossen. Bei uns in Westeuropa war die Erdbestattung im Sarg lange Zeit die gängigste Form der Beisetzung. In den letzten Jahren sind neue Bestattungsmöglichkeiten dazugekommen. Trauerfeiern werden heute häufiger ohne kirchlichen Rahmen vollzogen, auch die individuelle Gestaltung der Abläufe hat sich durchgesetzt. Entscheidend ist, dass die Feier dem Charakter des Verstorbenen entsprechen sollte. Ein persönlicher Abschied ist unabhängig von der Höhe der finanziellen Mittel realisierbar.

Die Bedeutung der Aufbahrung ist in den letzten Jahren wieder mehr ins Bewusstsein gerückt. Durch sie erhalten die Angehörigen die Möglichkeit, sich sehr bewusst zu verabschieden. Diese letzte Begegnung hilft dabei, den Tod zu realisieren und den Erinnerungen an die gemeinsame Zeit nachzuspüren.

Eine gelungene Trauerfeier bietet den Anwesenden Halt, sie führt Familie und Freundeskreis des Verstorbenen noch einmal zusammen und bleibt lange im Gedächtnis.

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